
Gewindewirbeln
WIRBELN
Beim Gewindewirbeln rotiert ein spezielles Werkzeug, der sogenannte Wirbelring, mit hoher Geschwindigkeit um das Werkstück. Der Wirbelring ist mit mehreren nach innen gerichteten Schneiden ausgestattet. Diese Schneiden bearbeiten das Werkstück, während es sich langsam um seine eigene Achse dreht. Dadurch wird das Gewinde in einem kontinuierlichen Prozess geformt.
Das Verfahren ermöglicht die Herstellung von Trapezgewindetrieben und Kugelgewindetrieben mit sehr engen Toleranzen und hoher Oberflächengüte. Da das Gewinde in einem einzigen Durchgang geformt wird, ist der Prozess sehr schnell und effizient.
Gewindewirbeln kann für eine Vielzahl von Materialien und Gewindearten verwendet werden, einschließlich harter und schwer zerspanbarer Werkstoffe.
Effiziente Gewindefertigung mit Präzision
wirtschaftlich, schnell, formgenau
Durch den rotierenden Wirbelkopf mit mehreren Schneiden entstehen exakte Gewinde mit hervorragender Oberflächengüte und hoher Maßhaltigkeit. Das Verfahren überzeugt durch kurze Bearbeitungszeiten, hohe Wiederholgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit – ideal für anspruchsvolle Serienfertigungen mit höchsten Qualitätsanforderungen.

Ihre Vorteile in einem Blick
- Extrem präzise & effektiv
höchste Maßhaltigkeit auch bei komplexen Anforderungen - Hohes Zerspanvolumen
wirtschaftliche Fertigung selbst bei großen Bauteilen - Perfekte Profilgenauigkeit
zuverlässige Umsetzung individueller Geometrien - Hohe Wirtschaftlichkeit
optimierte Prozesse für beste Preis-Leistung
- Flexibilität
mehrgängige Gewinde und individuell anpassbare Steigungen sind problemlos möglich - Materialvielfalt
Bearbeitung sämtlicher Werkstoffe wie Vergütungsstahl, Edelstahl (VA, V4A) und Duplexstahl - Standardgrößen
Durchmesserbereich Ø 8 bis Ø 160 mm
Leistungsbereich
Unsere Wirbelbearbeitung ermöglicht die Herstellung von Trapez- und Kugelgewinden mit einem Durchmesser von 8 bis 160 mm und einer Länge von bis zu 6000 mm in einem Stück. Darüber hinaus sind auf Kundenwunsch auch Längen bis 16 m realisierbar.
Das Verfahren im Detail – so funktioniert Gewindewirbeln

Kugelgewinde (KGT)
- Messbare Profilgenauigkeit auf höchstem Niveau
- Trotz hoher Schnitttiefe exakte Parallelität und Steigung
- Exzellente Oberflächengüte als Standard
- Profile individuell nach Kundenwunsch anpassbar
- Beste Wirtschaftlichkeit durch optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
Trapezgewinde
- Problemloses Zerspanen sämtlicher Werkstoffe
- Perfekte Wirbelschatten für optimalen Selbstschmiereffekt
- Überragende Präzision bei Parallelität, Steigung und Profilgenauigkeit
Beim Gewindewirbeln kommt ein spezielles Hochleistungswerkzeug, der sogenannte Wirbelring, zum Einsatz.
Dieser rotiert mit hoher Geschwindigkeit um das Werkstück, während sich dieses langsam um die eigene Achse dreht.
Der Wirbelring ist mit mehreren nach innen gerichteten Schneiden ausgestattet, die das Material kontinuierlich abtragen und dabei das Gewinde formen. Durch dieses Verfahren lassen sich selbst bei hohen Schnitttiefen eine außergewöhnliche Profil-, Steigungs- und Parallelitätsgenauigkeit sowie eine hervorragende Oberflächengüte erzielen.
Wirbeln bei Kammerer
Mit dem Einstieg in die Technologie des Gewindeschälens im Jahr 1970 legten wir den Grundstein für unsere Entwicklung in der Gewindefertigung. Die erste Waldrich-Schälmaschine ermöglichte es, Leit- und später Kugelgewindespindeln in hoher Präzision herzustellen. 1989 erweiterten wir unser Know-how um das Hartschälen – ein Verfahren, das es erlaubt, Kugelumlaufbahnen direkt in gehärtetes Material einzubringen und damit die Basis für Präzisionskugelgewindetriebe schuf. 1995 folgte die Modernisierung auf CNC-Technologie, 1999 der erste Großauftrag eines namhaften Werkzeugmaschinenherstellers.
Parallel dazu etablierten wir das Gewindewirbeln als wichtige Schlüsseltechnologie. Mit höchster Profil-, Steigungs- und Parallelitätsgenauigkeit sowie exzellenten Oberflächengüten ergänzt es das Hartschälen perfekt und eröffnet zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten.





