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Gefragt in vielen Branchen

Über die Grenzen

Wo eine Dreh- in eine Linearbewegung umgewandelt werden soll – oder umgekehrt – und obendrein innovative, zuverlässige Lösungen gefragt sind, ist Gewindetechnik von Kammerer die richtige Antwort. Dieses Wissen hat sich in vielen Industriebereichen durchgesetzt, sogar über die deutschen Grenzen hinaus.

Und so sind unsere Produkte weltweit im Einsatz: im Werkzeugmaschinenbau, im allgemeinen Maschinenbau, in der Feinwerktechnik, in der Handhabungsautomation und Robotik, in der Medizintechnik, der Flugzeugindustrie und im Automobilbau.

Fragen

  • Eignen sich Kammerer-Produkte auch für die Lebensmittelindustrie?

    Ja, Kammerer liefert Gewindetriebe auch für die Lebensmittelindustrie. Dabei werden Materialien und Beschichtungen gewählt, die lebensmittelverträglich sind und den Hygieneanforderungen (z. B. Reinigbarkeit, Korrosionsbeständigkeit) entsprechen. Spezifische Anforderungen werden in der Produktberatung individuell berücksichtigt.

  • Welche Gewindetriebe kommen in der Hubtechnik zum Einsatz?

    In der Hubtechnik (Hebebühnen, Spindelhubgetriebe, Krane) werden typischerweise Trapezgewindetriebe eingesetzt, da ihre natürliche Selbsthemmung ein Absinken der Last ohne Bremse verhindert. Für höhere Anforderungen an Positioniergenauigkeit oder Dynamik können auch Kugelgewindetriebe mit geeignetem Brennsystem verwendet werden.

  • Welche Gewindetriebe eignen sich für die Medizintechnik?

    Für die Medizintechnik werden hauptsächlich Kugelgewindetriebe (für präzise, leise Verstellbewegung) und Teleskopgewindetriebe (für große Hübe auf engem Raum, z. B. OP-Tischen) eingesetzt. Anforderungen wie Hygiene, Biokompatibilität der Materialien, Laufruhe und Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb stehen im Vordergrund.

  • Was bedeuten die Genauigkeitsklassen IT1, IT3,IT5 und IT7 in der Praxis?

    Die IT-Klassen (ISO-Toleranzen) nach ISO 286 geben die Fertigungstoleranzen an: Je niedriger die Zahl, desto höher die Präzision. Bei Gewindetrieben unterscheidet man zwischen Steigungsgenauigkeit (wie exakt die lineare Vorschubbewegung pro Umdrehung ist) und Form-/Lagetoleranzen (geometrische Form und Lage von Spindel und Mutter).

  • Was bedeuten die Genauigkeitsklassen IT1, IT3 usw.?

    Die Genauigkeitsklassen IT1, IT2, IT3, usw. nach ISO 286 geben die Fertigungstoleranzen für Maß, Form und Lage von Werkstücken an. Je niedriger die Zahl, desto höher die Präzision. Bei Gewindetrieben unterscheidet man zwischen Steigungsgenauigkeit, welche angibt, wie exakt die lineare Vorschubbewegung pro Umdrehung der Spindel ist, und Form- und Lagetoleranzen, die die geometrische Form des Gewindes, sowie die Lage von Spindel und Mutter zueinander bestimmen. Während die IT-Klassen die Fertigungstoleranzen definieren, beeinflussen Steigungs- und Form-/Lagetoleranzen die funktionale Präzision, Laufruhe und das Spiel des Gewindetriebs.