Kammerer Gewindetechnik

Kammerer Gewindetechnik

Individuelle Gewindetriebe aus dem Schwarzwald

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seit über 85 Jahren

Präzison, die bewegt

Mit bereits über 85 Jahren Erfahrung entwickeln und fertigen wir leistungsstarke Gewindetriebe und unterstützen Sie mit umfassendem Know-how in der Beratung und Auslegung.

Von hochpräzisen Kugelgewindetrieben für Werkzeugmaschinen bis zu robusten Trapezgewindetrieben für die Hubtechnik – wir liefern die passende Lösung für Ihre Anwendung.

Technologien

Unternehmensgeschichte

Kammerer Gewindetechnik 1938

Firmengründung aus der Not

Es gibt „geborene“ Unternehmer und „gestandene“ Unternehmen. Unternehmen.
Bei Anna und Franz Kammerer entstand die Selbstständigkeit aus der Not der Arbeitslosigkeit, nicht aus Ehrgeiz.
1938 meldete Anna Kammerer den Fabrikationsbetrieb Fr. A. Kammerer Metallwaren an und begann in einfachen Räumen mit der Herstellung von Teilen für die Triberger Uhren- und Feinwerktechnik. Franz Kammerer brachte als Uhrmacher das nötige Fachwissen ein. Kriegs- und Nachkriegsjahre sowie Militärdienst und Gefangenschaft verhinderten jedoch lange einen geregelten Geschäftsbetrieb.

1947-Kammerer-Geschichte

Eine Idee führt zur Serienproduktion

1947 entwickelt Franz Kammerer ein 14-Tage-Uhrwerk mit Schlagwerk, das in Buffetuhren eingesetzt wird und erstmals nach dem Krieg eine kleine Serienproduktion ermöglicht. Ein Jahr später konstruiert er das bis dahin kleinste Kuckucksuhrwerk (60 × 65 mm), ebenfalls serienfähig. Mit großem Einsatz gelingt es Anna Kammerer, die Familie zu ernähren.

Nach wenigen Jahren geht das Uhrwerksgeschäft jedoch zurück. Die Eheleute Kammerer orientieren sich neu und erkennen in der Fertigung von Drehteilen größere Unabhängigkeit, breitere Abnehmerkreise und ein geringeres unternehmerisches Risiko.

1953-Kammerer-Geschichte

Neuorientierung

Der Entschluss zu dem nunmehr dritten Neuanfang seit der Existenzgründung erweist sich bald als Schritt in die richtige Richtung. Die Fertigung von Drehteilen entwickelt sich allmählich zu einer akzeptablen Erwerbsquelle. Erstmals können die dringend benötigten Gewinne erwirtschaftet werden.

1962-Kammerer-Geschichte

Gewindefertigung

Mit dem Kauf des Nachbargebäudes ist es möglich, neue Produktionsflächen zu schaffen, denn im Stammhaus ist man inzwischen an der Kapazitätsgrenze angelangt. Außerdem wird im selben Jahr die Produktpalette erweitert. Es werden nun Gewindeteile hergestellt. Mit dieser Maßnahme erfolgt eine wichtige Weichenstellung für die spätere Entwicklung des Unternehmens.

1970-Kammerer-Geschichte

Entwicklung zum Spezialbetrieb

Durch den tatkräftigen Einsatz von Klaus Kammerer, Feinmechanikermeister, und Wolfgang Kammerer, Drehmeister, sowie durch die Motivierungskunst von Amma Kammerer gelingt es, die Umsätze und den bilanziellen Erfolg spürbar zu steigern.

1970 kann ein Teil der Belegschaft in zusätzliche Räume umziehen. Eine erste größere Investition kann getätigt werden – die Anschaffung einer „Waldrich“-Gewindeschälmaschine.

Mit dieser Maschine kann vor allem die Präzision der Gewindesteigung der Spindeln optimiert werden. Hinzu kommen wesentliche Zeitersparungen. Das Unternehmen Kammerer entwickelt sich zu einem Spezialbetrieb für Gewindespindeln.

1978-Kammerer-Geschichte

Neue Betriebsgebäude

Der hohe Leistungsstandard spricht sich in den verschiedenen Abnehmerkreisen herum. Entsprechend hoch ist auch die Auslastung. Schon wieder stößt man an neue Kapazitätsgrenzen. Eine geeignete Erweiterungsmöglichkeit bietet sich mit dem Kauf des ehemaligen Triberger Amtsgerichts. Das neue Geschäftsgebäude liegt verkehrsgünstig. Auf dem dazugehörigen Gebäude wird eine Produktionshalle erbaut, die den immer größer werdenden Anforderungen gerecht wird.

Seit 1979 hat das Unternehmen technologisch und personell einen Stand erreicht, der es gestattet, als Ausbildungsbetrieb hervorzutreten. Alle Ausgebildeten wurden in den Betrieb übernommen. Dieser Grundsatz soll auch für die Zukunft gelten und Fachkräfte für den Betrieb sichern.

Kammerer Gewindetechnik 1985

Erfolgreiche Jahre folgen

Die neu geschaffenen Kapazitäten machen sich in einer weiteren Stärkung der Nachfrage bemerkbar. Zusätzliche Fachkräfte werden eingestellt. Doch schon 1985 ist der Betrieb wieder zu klein geworden. An die bisherige Halle muss angebaut werden. Auf einer Fertigungsfläche von nunmehr 1500 m² wird gleichzeitig der Maschinenpark auf modernste elektronisch gesteuerte CNC-Technik umgestellt. In einem Teil der neuen Halle entsteht ein steuerbares Hochregallager.

Aus der bisherigen Kommanditgesellschaft wird 1986 eine GmbH. Die Brüder Klaus und Wolfgang Kammerer werden als Geschäftsführer bestellt.

2002-Kammerer-Geschichte

Investition in die Zukunft

Visionen von gestern werden in unseren Tagen immer schneller zu konkreten Wirklichkeiten. Um der stetigen Entwicklung der Firma auch in Zukunft Rechnung zu tragen, ist es notwendig, die Produktions- und Verwaltungsflächen auf insgesamt 5500 m² zu vergrößern. Diese Erweiterung lässt sich am bisherigen Firmensitz nicht realisieren. Trotz der Verbundenheit mit dem Standort Triberg, bleibt einzig die Möglichkeit, auf eigenem Grundstück, im Gewerbegebiet Hornberg-Niederwasser zu bauen. Das neue Firmengebäude ermöglicht der Verwaltung wesentliche Verbesserungen der Logistik.

2011-Kammerer-Geschichte

Ausbau des Automotive Bereichs

Kammerer unterstützt bei der Entwicklung des Gewindes für die neuartige Hinterradlenkung des Gewindetriebeherstellers ZF Friedrichshafen. Musterteile werden produziert – der erste Schritt zur Serienproduktion des neuen Projekts.

2014-Kammerer-Geschichte

Neue Halle in Hornberg-Niederwasser

Im April 2013 beginnen die Arbeiten für unsere neue Fertigungshalle. Fast ausschließlich Teile für den Bereich Automotive werden hier gefertigt. Der Umzug in die 2000 m² große Halle findet im Januar 2014 statt. Auf einer Produktionsfläche von 1500 m² arbeiten anfangs sechs Mitarbeiter im 2-Schicht-Betrieb, mittlerweile sind es 20 Mitarbeiter im 3-Schicht-Betrieb.

2017-Kammerer-Geschichte

Ausrichtung in Linien

2017 wurde die Produktion grundlegend modernisiert und auf sieben spezialisierte Fertigungslinien umgestellt. Diese strukturelle Neuausrichtung ermöglichte eine effizientere Prozesssteuerung, höhere Kapazitäten und eine noch präzisere Qualitätssicherung entlang des gesamten Fertigungsprozesses.

2023-Kammerer-Geschichte

Installation der PV-Anlage

Die Photovoltaik-Anlagen von beiden Werken wurden 2023 installiert und am 1. Januar 2024 in Betrieb genommen. Durch die Eigenproduktion von Solarstrom können die beiden Werke nun einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen leisten und fördern eine nachhaltige, umweltfreundliche Energieversorgung.

Mehr Platz für Gewindetechnik

Anbau an Werk 1

Nach langer Planung konnten wir im Sommer 2026 den Anbau an Werk 1 in Betrieb nehmen. Der zweigeschossige Anbau umfasst 500 Quadratmeter und schafft damit genügend Platz für Qualitätssicherung, Versand und Büros für die Werkzeugausgabe.

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EMAS-Logo

Zertifizierte Nachhaltigkeit für umweltbewusste Unternehmen

Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist durch das Umweltzertifikat EMAS offiziell anerkannt. Mit der Entscheidung für unsere Kugelgewindetriebe unterstützen Sie uns dabei, einen aktiven Beitrag für den Schutz der Umwelt zu leisten.

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