Mehr Platz für Gewindetechnik

Mehr Platz für Gewindetechnik

Unser neuer Anbau in Hornberg-Niederwasser

Manche Bauvorhaben brauchen Zeit. In unserem Fall waren es knapp 10 Jahre – von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme. Seit Anfang Mai 2026 ist unser neuer Anbau in Hornberg-Niederwasser in Betrieb. Und damit ist eine Idee Wirklichkeit geworden, welche wir schon 2016 zum ersten Mal auf dem Papier entworfen haben.

Eine Planung, die auf sich warten ließ

Wer eine Produktion konsequent in Linien ausrichten will, muss vorausdenken – und Flächen schaffen, die dieses neue Prinzip tragen. Genau das war der Ausgangspunkt. Im Zuge der Neuplanung unserer Produktionslinien wurde früh klar, dass Qualitätssicherung und Versand eigene, dafür ausgelegte Flächen brauchen. Der Anbau war bereits damals Teil des Konzepts.

Was folgte, war ein langes Ringen um die Baugenehmigung. So lange, dass Qualitätssicherung und Versand über Jahre auf provisorischen Flächen mit beengten Verhältnissen arbeiteten – funktionierend, aber weit entfernt vom Zielzustand.

Umso mehr freut es uns, dass wir diesen Schritt nun endlich vollziehen konnten.

Was der Anbau konkret bringt

Der zweigeschossige Anbau an Werk 1 umfasst 500 Quadratmeter und schafft damit Raum für das, was lange zu kurz gekommen ist: genügend Platz für Qualitätssicherung, Versand und Büros für die Werkzeugausgabe, welche nun in eigens dafür geplanten Bereichen untergebracht sind.

Das Ergebnis ist nicht nur mehr Fläche, es ist vor allem eine klarere Struktur entlang der Produktionslinien. Wege werden kürzer, Abläufe direkter. Was in der Theorie nach kleiner Optimierung klingt, macht im Alltag einen spürbaren Unterschied: weniger Aufwand, weniger Reibung, mehr Verlässlichkeit.

Unser Werk in Hornberg-Niederwasser umfasst damit jetzt insgesamt 3488 Quadratmeter, davon 7800 Quadratmeter reine Produktionsfläche.

Versand innen

Bild: Joshua Rzepka; Versand im Anbau

Fast 90 Jahre – und weiter gewachsen

Kammerer Gewindetechnik blickt auf eine fast 90-jährige Geschichte zurück. Was einst in Triberg begann, ist seit 2002 in Hornberg-Niederwasser angesiedelt – mit heute rund 150 Mitarbeitern und einem Leistungsspektrum, das sämtliche Fertigungsverfahren für kundenspezifische Kugelgewindetriebe, Trapez– und Teleskopgewindetriebe umfasst.

Unsere Produkte sind weltweit im Einsatz: im Werkzeugmaschinenbau, in der Medizintechnik, der Handhabungsautomation, der Robotik und im Automotive-Sektor – überall dort, wo präzise Linearbewegung zählt.

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