Die zulässige Knickkraft beschreibt die maximale axiale Druckkraft, die eine schlanke Spindel oder Stange aufnehmen kann, ohne zu knicken. Bei der Auslegung von Gewindespindeln und Linearantrieben ist sie entscheidend für die Betriebssicherheit und Lebensdauer
Überschreitet die wirkende Druckkraft die zulässige Knickkraft, kann es zu:
- seitlichem Ausweichen (Knicken)
- plötzlichem Versagen ohne plastische Verformung
- dauerhaften Schäden oder Bruch kommen.
Einflussgrößen
- Freie Spindellänge
- Lagerungsart der Spindelenden
- Elastizitätsmodul des Werkstoffs
- Flächenträgheitsmoment
- Sicherheitsfaktor
Rechnung
Berechnung der Knickkraft in Abhängigkeit der ungestützten Spindellänge und dem Kerndurchmesser der Spindel.
= Kerndurchmesser der Spindel (mm)
= ungestützte Spindellänge (mm)
= Korrekturfaktor für Lagerart
