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1938

Firmengründung

Franz und Anna Kammerer melden aus der Not der Arbeitslosigkeit heraus einen Fabrikationsbetrieb für Massenartikel an. Dieser trägt den Namen:

      Fr.A. Kammerer Metallwaren - Massenartikel

In bescheidenen Räumlichkeiten beginnt die Produktion von Teilen für die Uhrenindustrie.

1947 - 1953

Produktion von Uhrwerken

1947 konstruiert Franz Kammerer ein Uhrwerk, das - einmal aufgezogen 14 Tage läuft. Diese Uhrwerk wurde in den damals modernen Buffetuhren verbaut. Erstmals nach dem Krieg war wieder eine bescheidene Serienproduktion möglich. Das 1948 erfunden kleinste Uhrwerk für eine Kuckucksuhr trug ebenfalls zur Ernährung der Großfamilie Kammerer bei.

1953 - 1962

Der 3. Neuanfang

1953 entschließt sich Franz Kammerer zu einem erneuten Anfang, da die Produktion der Uhrenteile nicht genug Gewinn erwirtschaftet um die Familie zu versorgen.
In der Produktion von Drehteilen sieht man mehr Chancen auf eine breiter gestreute Kundschaft. Endlich können die dringend erforderlichen Gewinne erwirtschaftet werden. Anfang der sechziger Jahre kauft man das Nachbargebäude, um die Produktionsfläche zu erweitern.

1962 - 1967

Einstieg in die Gewindefertigung

Die Jahre des Wirtschaftswunders machen sich auch bei Kammerer bemerkbar. Die Umsätze steigen, man erhält einen Auftrag zum fertigen von Gewindespindeln. Diese Gewindeherstellung erfolgt zu dieser Zeit auf einer manuellen Revolverdrehbank.

Durch den Kauf des Nachbargebäudes konnten zusätzliche Produktionsflächen geschaffen werden.

1970

Entwicklung zum Spezialbetrieb

Die Söhne Klaus und Wolfgang Kammerer unterstützen ihre Mutter beim Führen des Betriebes. Es gelingt die Umsätze und damit den Erfolg des Unternehmens spürbar zu steigern.

Ein Teil der Belegschaft zieht um in angemietete Räume, da der Platz abermals nicht ausreicht. Eine erste große Investition wird getätigt, man kauft eine Waldrich Gewindewirbelmaschine.

1978

Kauf des alten Amtsgerichts

Durch den Kauf und anschließenden Umbau des ehemaligen Amtsgerichts in Triberg, verfügt man endlich über genügend Räumlichkeiten um wirtschaftlich produzieren zu können.

Verkehrgünstig gelegen wächst die Firma stetig und man entschließt sich, künftig als Ausbildungsbetrieb für geeigneten Nachwuchs an Facharbeitern zu sorgen.

1986 - 1988

Die 2. Generation übernimmt

Aus der bisherigen Kommanditgesellschaft wird eine GmbH. Die Brüder Klaus und Wolfgang Kammerer werden Geschäftsführer. Zwei Jahre später feiert man das 50-jährige Bestehen der Firma Kammerer. Die Belegschaft umfasst mittlerweile über 60 Mitarbeiter.

1992 - 1994

Modernste Technologie

Von Anfang an setzen die beiden Geschäftsführer auf modernste Technologie. Bereits in den späten 80ger Jahren waren Begriffe wie EDV, CAD und CNC bei Kammerer integriert.
Mit den Söhnen Achim und Peter Kammerer steigt eine junge Unternehmergeneration in die Firma ein. Achim wird zukünftig die kaufmännische Seite, Peter die technische Seite der Firma übernehmen.

1996 - 2001

Erweiterung der Produktionsfläche

Die Firma wächst rasant. In zwei Bauabschnitten wird eine weitere Produktionshalle gebaut. Aus Platzgründen muss man jedoch in die Höhe bauen, was bei den großen Dimensionen der Werkstücke nicht ganz vorteilhaft ist.

Trotzdem gibt es durch diese Erweiterung einen weiteren Schub in der Produktivität der Firma. Modernste Fertigungsanlagen und Maschinen zur Qualitätssicherung werden angeschafft. Das QS-System DIN ISO 9000 wird eingeführt.

2002

Investition in die Zukunft

Kammerer muss erneut vergrößern. Da dies am bisherigen Standort nicht mehr möglich ist entschließt man sich, die Möglichkeit zu nutzen, auf eigenem Grundstück im Hornberger Gewerbegebiet zu bauen.
Auf neu gebauten 5.500m² Firmenfläche kann man nun die wesentlich besseren organisatorischen und logistischen Verhältnisse nutzen. Diese bringen der Firma einen erneuten kräftigen Schub nach vorne.

2003

Der Generationswechsel kommt

Die beiden Brüder Klaus und Wolfgang Kammerer, die das Geschick der Firma über nahezu 35 Jahre bestimmt haben geben das Ruder ab und ziehen sich langsam aus dem Tagesgeschäft zurück.

Achim und Peter Kammer werden Geschäftsführer.

2006

Erneute Erweiterung

Bereits 4 Jahre nach der Verdoppelung der Produktionsfläche muss erneut angebaut werden. 1400m2, und die Verlagerung der Produktion für die Automotive Sparte in den Neubau bringen erneut Synergieeffekte. Der Produktionsablauf kann nochmals optimiert werden.

2008

Große Investitionen

Sowohl finanziell als auch von den Maschinenabmessungen her gesehen werden großen Investitionen getätigt. Mit dem Kauf von zwei großen Wirbelmaschinen sowie einer 6m - Gewindeschleifmaschine bleibt Kammerer seinem Grundsatz treu, immer an der technologischen Spitze des aktuell Machbaren zu stehen.

Kammerer erhält das EMAS - Umweltzertifikat.

 

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